Jahr: 2013

Münchner Weihnachtsmarkt

Tausend kleine Lichter. Der Geruch von Spekulation ist in der Luft. Das wars – die Weihnachtszeit ist vorbei. Geschenke wurden gesucht, eingekauft, ausgepackt, umgetauscht. Die vollen Kühlschränke sind nun wieder leer gefuttert. Der Hüftspeck prall. Aufs Neue Jahr angestoßen, geht jeder wieder seinem alten Trott nach. Mit guten neuen Vorsätzen fallen die Routinearbeiten leichter. In Erinnerung bleiben neben den schön geschmückten Weihnachtsbäumen die bunten Stände mit allerlei Krimskrams. Erleichtert ist man dieses Jahr den hiesigen Verkäufern nur beim Punsch erlegen zu sein. Meist stark kommerzialisiert gleichen sich zur Adventszeit die Christkindlmärkte, wie sie in Bayern genannt werden. Von Marienplatz bis Sendlinger Tor schieben sich die Touristen durch die Menge. Stets die gleiche Dampfnudel-Tante neben dem Wurst-Horst. Der Schwabinger Weihnachtsmarkt an der Münchner Freiheit überrascht da jedoch mit ungewohnt individueller Ladengestaltung. Gemütlich trinkt sich der Glühwein an einen der Kunststände. Das Buden-Arrangement überzeugt.

Heute schon die Süddeutsche Zeitung von Morgen

Heute schon die Zeitung von Morgen. Tag für Tag laufen die Exemplare vom Band. Riesige Druckmaschinen füllen ganze Hallen. 200 Tonnen schwere Papierrollen werden auf Laufbändern bewegt. Berge von Farbkatuschen eingespannt. Druckplatten im eigenen Verfahren jeden Tag aufs Neue hergestellt. Auf wild durcheinanderlaufenden Bändern wird jede Zeitung einzeln aufgenommen und weiter verarbeitet. Pakete geschnürt, verpackt und verschifft – ein Logistikwunder. Seit der Umstellung vom Buchdruck auf Offset-Druck werden in Steinhausen täglich bis zu 480.000 Exemplare der Süddeutschen Zeitung produziert. Die Druckerei des Süddeutschen Verlags zählt heute zu einer der modernsten Zeitungsdruckereien Europas und vervielfältigt neben dem Lokalmatador auch die Bildzeitung, die Welt und das Handelsblatt.

Flach wie eine Flunder – München

Flach wie eine Flunder, gepaart mit hochalpinem Berggefühl. In kaum einer Stadt südlich von Frankfurt, radelt man so eben wie in der Alpenmetropole. Selten findet man Gefälle im Radweg – steigungsfreies Fahrvergnügen. Ohne Mühe läuft das Rad. Dennoch laufen einem in München an allen Ecken Bergfreunde über den Weg. Spezialgeschäfte für Outdoor-Aktivitäten und Fachmessen, rund um Hochtouren und Panorama-Wanderungen, vermitteln einem das Lebensgefühl der Alpinisten. So wie dieses Wochenende auf dem Alpintag des DAV, dem Munich Mountains, in der BMW Welt im Olympiazentrum. Fachvorträge mit spektakulären Bildern entfachen das Schnee-Kribbeln. Die Nähe zum Gebirge wirkt auf die Stadt wie ein Magnet für Naturverliebte. Die Sehnsucht nach dem außergewöhnlichen Bergvergnügen prägt die südlichste Metropole Deutschlands. Die Ansteckungsgefahr wirkt.