Monat: März 2014

Schnell und günstig – Gastro in München

Schnell und günstig. Gerade nach dem Bummeln wollen müde Füße wieder munter gemacht werden. Es darf nicht zu abgehoben, aber auch nicht zu deftig sein. Wo kehrt man da in der Münchner Innenstadt ein? Gar nicht so einfach. Die Altstadt platzt nur so von Brauhäusern und Haxn-Stuberln. Heftig wird man im Touristen-Nap zur Kasse gebeten. Doch Wohlwissende finden den Weg zur Pizzeria Garno am Sebastiansplatz. In einer kleinen Gasse nahe am Jüdischen Museum werden entspannt hausgemachte Pizza und Pasta aufgetischt. Italienische Urlaubsgefühle sind inklusive. In der Parallelstraße zur Sendlinger bietet das Ouci dagegen schnelle mediterrane Küche. Das Gastrokonzept gleicht der Vapiano-Kette. In einer offenen Atmosphäre wird der Gast direkt Teil des Kochgeschehens. Nur regionale Produkte landen im Restaurant am Oberanger in der Pfanne. Weist der Weg Richtung Isartor, lohnt sich ein Besuch bei Hans im Glück. Die Münchner Burger-Kette von Thomas Hirschberger, der Sausalitos Gründer, liefert neben den frischen Burgern auch noch das passende Märchen-Ambiente. Im Birkenwald schmeckt es sich doch gleich viel natürlicher. Sollte die Filiale am Isartor aus allen Nähten platzen, kann man noch …

München in drei Flüssigkeiten

Wenn ich München in drei Flüssigkeiten beschreiben müsste, wären es: Bier, Kaffee und Gebirgswasser. Unumstritten gilt das gegärte Hopfengetränk als bayerisches Grundnahrungsmittel. Wo auch immer man einkehrt, ein kühles Weißbier ist nicht fern. Unzählige Sorten bestimmen den heimischen Biermarkt – obwohl inzwischen nur noch sechs der ehemals 25 Münchner Brauereien aktiv produzieren. Unabhängig von internationalen Konzernen brauen aktuell die Hofbrauerei des Freistaates Bayern sowie der Augustiner-Bräu. Seit 1328 erfreut das Gerstengetränk der Augustiner Mönche den Münchner Gaumen. Bis heute zählt es zu den beliebtesten Bieren der Landeshauptstadt. Solange die Temperaturen es zulassen, trifft man sich gerne in den 26 traditionellen Biergärten. Gemütlich wird bei Bier und Brezn im Hirschgarten oder am Chinesischen Turm geschäkert. Wer sich nicht dem Kultgetränk hingeben will, ist in den zahllosen Kaffeehäusern gut beraten. Quer über die Alpenmetropole verstreut, finden sich gemütlich eingerichtete Lokalitäten. Vom Katzenkaffee, der Rösterei-Filiale bis hin zum denkmalgeschützten Cafe an der Steinheilstraße ist für jeden Geschmack etwas dabei. Besonders in den Straßenzügen um die Universität wird man schnell fündig. Auch zum Mitnehmen werden die Heißgetränke gerne angeboten. Schnell …

Nallinger, Schmid und Reiter – Kommunalwahl München

Nallinger, Schmid und Reiter. Das sind die Namen, die in den letzten Wochen durch die Münchner Medien geistern. An diesem Sonntag herrscht die Qual der Stimmenwahl. Wer löst Christian Ude als Oberbürgermeister ab? Seit über zwanzig Jahren steht nur ein Name an der Münchner Kommunalspitze. Eine Ära geht zu Ende. Zum ersten Mal seit 1978 weist keiner der Bürgermeisterkandidaten Erfahrung in diesem Amt auf. Die Türen für einen frischen Wind stehen offen. Neben der „roten“ Stadtdominanz der SPD, könnten die Grünen doppelte Premiere feiern. Sabine Nallinger würde als erste Frau die bayerische Landeshauptstadt führen. Doch zunächst wollen die 80 Stimmen sorgsam panaschiert, gehäufelt oder über Liste vergeben werden. In der Wahlkabine kann man schon mal leicht den Überblick verlieren. Da ist die Briefwahl entspannter. Der Wahlzettel gleicht einem Mammut-Papier. Ausgebreitet bedeckt der Schein den ganzen Esstisch. In den vielen Spalten und Zeilen verstecken sich die Kandidaten und buhlen um das Kreuzchen. Stimme für Stimme geht es Richtung neuen Münchner Oberbürgermeister. Man darf gespannt sein.