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Ein Stück Münchner Stadtgeschichte – Café Erbshäuser

Wie die Sachertorte in Wien, so berühmt ist die Prinzregententorte in München. Sieben Schichten hauchdünner Biskuitteig sind vereint durch eine Buttercreme aus feinster Schokolade. Überzogen mit einem speziellen Fondant-Guss wird die Tortenpracht in der Konditorei Erbshäuser in der Maxvorstadt nach altem Rezept hergestellt. Der ehemalige Hoflieferant Heinrich Georg Erbshäuser kreierte 1886 zum Ehrentag von Prinzregent Luitpold, nachdem zum neunzigsten Geburtstag auch ein Park in Schwabing benannt wurde, das Münchner Backwerk. Die sieben Schichten standen metaphorisch für die sieben bayerischen Regionen des Königreiches. Trotz oder vielleicht wegen der Mächtigkeit des Gebäcks wurde die Prinzregententorte zum bayerischen Traditionskuchen. Noch heute schlemmt sich ein leckeres Stück Stadtgeschichte im Café Erbshäuser in der Glückstraße 1. Direkt hinter dem ehemaligen Palais Leuchtenberg im Westen des Odeonsplatzes, welches heute das Bayerische Staatsministerium der Finanzen beheimatet, wurde mit dem Erbshäuser 1925 eines der ersten Kaffeehäuser der Alpenstadt eröffnet.

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