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Fußball-WM ist wie Weihnachten im Sommer

Fußball-Weltmeisterschaft ist wie Weihnachten im Sommer. Vier Wochen höchste sportliche Unterhaltung finden auch in München bis zum Finalhöhepunkt statt. Wenn die Creme de la Creme des internationalen Rasensports gegeneinander antritt, läuten die Glocken zum höchsten Feiertag der Fußballwelt. Der FIFA-WM-Pokal ist das goldene Ziel. Wie an Advent beginnt sich die Euphorie langsam zu steigern. Während die einen leidenschaftlich dem Eröffnungstag entgegenfiebern, bekommen die anderen die Festlichkeiten erst auf den Schirm, wenn die Balkone mit bunten Fahnen dekoriert sind. Nach und nach schleicht sich die Weltmeisterschaft in den bayerischen Alltag. Der Fernsehverkauf beginnt sich zu steigern. Bedacht werden die Besorgungen im Supermarkt gemacht. Denn auch im Bier- und Wurstregal kann da schon mal Leere herrschen. Auch die Ladenschlusszeiten passen sich, zum Wohle der Mitarbeiter, an die WM-Spielzeiten an. Einladungen zum gemeinsamen Grillen und Schauen häufen sich. Wer lieber in der Menge die Spannung erlebt, ist mit Public Viewing gut beraten. So manch Freundschaft ist schon bei Freud und Leid entstanden. In der Landeshauptstadt gibt es da so einige Möglichkeiten: Ganz klassisch trinkt sich das kühle Helle beim Fußball im Königlichen Hirschgarten. Wer früh dran ist, ergattert sich noch einen der gefragten Plätze vor den vier LED-Bildschirmen. Wenn sich der Torjubel von tausenden Fans ineinander mischt, bekommt selbst der Uninteressierteste Gänsehaut. Weinende Jungs und bayerische Schmankerl sind inklusive. Wem der Weg in den Münchner Osten zu weit ist, findet im Park Café den richtigen WM-Ort. Versteckt zwischen hohen Bäumen in der Nähe vom Stachus, eröffnet sich ein gemütlicher Biergarten. Selbstmitgebrachter Obazda und Brezn genießen sich hier besonders gut. Nur mit dem „Hofbräu“ kann sich nicht jeder anfreunden. Das hautnahe Stadionerlebnis gibt es dagegen in den Sitzschalen des Olympiastadions. Auf zwei großen Stadionanzeigen werden die Spiele direkt in das Münchner Wahrzeichen übertragen. Da nur die Hälfte der Sitze überdacht ist, lohnt sich jedoch vorher ein Blick in den Wetterbericht.

2 Kommentare

  1. @theamunicorn Danke:) Da der Wetterbericht momentan nicht so zuverlässig ist, lohnt es sich bestimmt trotzdem ins Olympiastadion zu gehen und wenn es nur für die Stimmung ist. ich werde gemütlich auf dem heimischen Sofa zittern;) Viel Spaß, Nicola

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  2. Der Vergleich mit Weihnachten und Advent ist sehr nett ;-)) Ich werde es wagen, und morgen trotz schlechtem Wetterbericht ins Olympia-Stadion gehen….schau mer mal, sagt der Kaiser ;-)) lg*thea

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