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Vision Olympiadorf München

Kleine Bungalows – bunt und vielfältig stehen sie mitten im Olympiagelände. Zwischen Olympiadorf und Parkareal schließen sie die Lücke. Verbinden mit ihren farbenfrohen Fassaden Münchner Stadtleben und Touristenspot. Ganz individuell springt das junge Leben nur so aus den kleinen Häuschen. Wäscheleinen sind quer über die schmalen Gässchen gespannt. Gartenstühle und Grill zieren die Eingänge. In den fünf Jahren seit Eröffnung hat sich die Bungalow-Anlage im Olympiadorf zu einer Sehenswürdigkeit in der Landeshauptstadt entwickelt. Einst für Stundenten gebaut, verändert sich die Anlage dynamisch. Jeder neue Bewohner bringt ein Stück Individualität und Esprit in die einst grauen Betonklötze mit. Auf engstem Raum schaffen die Häuschen ein kleines Zuhause. Zwei Kochplatten und eine schöne Dachterrasse – fertig ist das Schmuckstück. Mitten im teuren München eine Sonnenterrasse zu bewohnen, kann nicht jeder Student behaupten. Wie die Bungalow-Anlage, so hat sich auch das olympische Dorf nach dem tragischen Attentat 1972 verändert. Einst verschmäht, zählt die Anlage heute zu einem städtebaulichen Ensemble von Weltrang. Einzigartig stecken in den ganz unterschiedlichen Wohnformen visionäre Ideen zum modernen Stadtleben. Seit 2001 steht das olympische Dorf unter Ensembleschutz. Komplett frei von Autoverkehr leben mehrere tausend Bewohner wie auf einer kleinen grünen Insel. Per Fuß oder Radl geht es auf geschwungenen Wegen durch die Wohnanlage. Die Fahrtstraßen für den Motorenverkehr liegen unterirdisch. Auf den Balkonen der Terrassenbauten hängen die Grünpflanzen und durchbrechen die betonfarbige Monotonie. Eine Mischung aus unterschiedlichen Wohnformen und Grundrissen schafft eine interessante Spannung. Täglich lebt der olympische Gedanke –unterschiedliche Menschen unabhängig ihrer Herkunft zusammenzubringen – hier fort.

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