über den horizont
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Wandern am tiefblauen Tegernsee

Rund fünfzig Kilometer von München liegt er da. In seiner tiefblauen Farbe strahlt er gar königlich. Umsäumt von saftigem Wald, ist er landschaftlich perfekt eingebettet. Wer es jetzt schon geahnt hat um wen es geht, wird nun bestätigt: es handelt sich um den Tegernsee. In knapp einer Stunde erreicht man den bayerischen Alpensee mit der Bahn. Gerade weil er zu den saubersten Seen des Landes zählt, lohnt sich ein sommerlicher Bade- und Wanderausflug. Mit dem Bayern-Ticket kommt man von München Hauptbahnhof günstig und einfach ans Ziel. Umso mehr Personen an Board sind, desto erschwinglicher wird die Reise. Den Rucksack mit Decke und Proviant gepackt, geht der Ausflug frühmorgendlich los. Wer die Trinkflasche mit Hahnenwasser füllt, hat wahrscheinlich auch einen Teil aus Tegernsee dabei. Denn die Trinkwasserversorgung Münchens wird auch von diesem bayerischen Alpensee gesichert.
Mit festem Schuhwerk geht es ab Bahnhof Tegernsee aufwärts Richtung Riederstein. Die Tegernseer Berge bilden den westlichsten Bereich des Mangfallgebirges. In angenehmem Schritttempo schafft man den Aufstieg des beliebten Gipfels in eineinhalb Stunden. Die oberbayerischen Wanderrouten sind gut ausgeschildert, so dass ein Verlaufen auch für Ungeübte kaum möglich ist. Zunächst vom Dorf kommend, geht es über die grünen Wiesen an den Kühen vorbei. Kaum hat man die letzten Häuserreihen hinter sich gelassen, wartet schon der kühl-erfrischende Wald. Unter dem Blätterdach läuft es sich in der Sommerhitze beschwingt.
Auf dem Weg lädt das Riedersteinhaus am Galaun zur kurzen Mittagspause ein. Auch im Winter wird das Haus bewirtschaftet und ist für Familien mit Kindern gut zugänglich. Immer den Pfeilen nach hat man zügig das Gipfelkreuz und die kleine Kapelle auf 1.207 Metern erreicht. Von der Bergspitze schweift der weite Blick über den „Lago di Bonzo“, wie er in Anlehnung an die anwohnende Prominenz genannt wird. Bekannte Persönlichkeiten aus dem Münchner Fußball-Umfeld residieren hier. Abgeschottet vom Stadttrubel lässt es sich im Ländlichen etwas erholsamer leben. Entspannt gestaltet sich auch der Abstieg: an den noblen Villen vorbei, erreicht man in 400 Höhenmetern rasch das Seeufer. Wasser marsch!

2 Kommentare

  1. Die Nähe zu den Seen ist halt mit das schönste an München 😉 Ich muss die Bayern-Ticket Variante auch mal probieren, bis jetzt habe ich immer gewartet bis mich jemand mit dem Auto mitnimmt 😉 lg *thea

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