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Die schwere Suche nach dem Münchner Meister-Döner

Schon fast zwölf Monate dauert nun schon die Münchner Dönersuche. Verwirrend und zugleich frustrierend ist es überhaupt in diesem Dilemma zu stecken. Wer hätte ahnen können, dass sich die Suche nach einem anständigen Dönerladen als so knifflig herausstellt. Wie in jeder deutschen Großstadt gibt es Dönerbuden en masse. Nun gut – nicht so viele wie in meiner Heimat, aber eine ausreichende Zahl, um aus der Menge eine Perle zu finden. Ehemals in Mannheim hätten die Leute laut gelacht überhaupt auf die Idee zu kommen einen schlechten Döner zu essen. Vegetarischer Yufka beim City Döner, Pide in den G-Quadraten oder lecker Baklava bei Taksim: nur bei dem Gedanken läuft schon das Wasser im Mund zusammen. Jeden Tag war es möglich lecker türkische Backwaren zu schmankerln. Zur Mittagspause gab es keine Ratlosigkeit. Wenn der Kopf leer ist und der Bauch brummt, dann schnell zum Hauptbahnhof und am Außenfenster ein Lahmacun bestellt. Statt fetter Knoblauch-Joghurt-Soße gab es über das Gemüse lecker, frischen Zitronensaft. So richtige Fehlgriffe waren nicht drin. Die Standardqualität zog sich durch alle Buden.

Wie ein Lauf gegen die Wand, waren dagegen die ersten Geschmacksversuche in der bayerischen Landeshauptstadt. Die ersten Erfahrung im Münchner Döner-Metier waren miserable. Unabhängig davon, an welcher Stadtecke man die Bestellung aufgab, waren die Döner gleich mau. Wenig Belag, schlechter Brot- und Fleischgeschmack und vegetarisch bedeutet hier meist nur Brot mit Salat. Ohne Esprit und Einfallsreichtum werden die Teigfladen über den Tresen gereicht. Die Tretmienen häufen sich und damit auch die Kreuze auf der No-Go-Dönerliste. Bei so vielen Stichproben muss die Trefferquote besser sein. Umso wahrscheinlicher ist es, dass ich bald einen richtig, leckeren Yufka erwische und dann werde ich es feiern. Sollte der Dönerhunger bis dahin siegen, ist das Ticket zum Mannheimer City schon gebucht.

Für Tipps rund um schmackhafte Münchner Dönerspezialitäten bin ich sehr dankbar!

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  1. Pingback: Zeit inne zu halten: Gedanken zum Jahresende in München | nicihood

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