über den horizont
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Wanderherbst in den Chiemgauer Alpen

Leichter Sonnenbrand und müde Wadln – das ist der goldene Herbst in den Bergen. Solange das Wetter noch mitspielt, steht am Wochenende frische Luft in den Chiemgauer Alpen auf dem Plan. Schon in der Früh wird das Vesper in den Rucksack gepackt und die Wanderschuhe geschnürt. Genügend Proviant stärkt für jede Wanderroute. Binnen einer Stunde gehts mit der Bahn von München Richtung Salzburg. Ausstieg ist der Kurort Prien am Chiemsee. Von da ist es nur noch ein Katzensprung nach Aschau. Von der oberbayerischen Gemeinde bei Rosenheim startet die Herbstwanderung.

Ziel ist der Gipfel der Kampenwand auf 1.669 Metern. Der gezackte Gipfelgrat in den Chiemgauer Alpen ist schon von Weitem zu erkennen. Wie ein Hahnenkamm ragt das Felsmassiv aus der Landschaft. Gerade bei Kletterfreunden ist der Aussichtsgipfel Kampenwand beliebt. Diverse Routen in allen Schwierigkeitsgraden führen vor allem an der Südseite ans größte bayerische Gipfelkreuz. Neben den Kletterern zieht es auch zahlreiche Mountainbiker und Gleitschirmflieger in die Chiemgauer Berge. Die Gebirgsgruppe der nördlichen Kalkalpen sind vor allem auch im Winter durch die liebliche Landschaft für Tourengeher interessant. Und auch die zahlreiche Almen auf den Wander- und Skiwegen sind schlagende Argumente. Die Wege sind gut begehbar und auch für Wander-Anfänger geeignet.

Hat man nach etwa zweieinhalb Stunden die über 1.000 Höhenmeter vom Dorf überwunden, offenbart sich ein atemberaubender Blick über das Priental. Neben dem thronenden Schloss Hohenaschau sticht vor allem das türkisblaue Wasser des Chiemsees ins Auge. Das „bayerische Meer“ ist der drittgrößte See Deutschlands und entstand ehemals als Ausschürfung eines Gletschers. Nicht umsonst zählt der Voralpensee zu einer der beliebtesten Erholungsgebiete Bayerns. Schwenkt man den Blick nun Richtung Österreich, strahlen einem schon die weißen Berggipfel Tirols entgegen. Da geht das Herz eines jeden Wintersportlers auf. Nur knapp eine halbe Autostunde entfernt liegt Kufstein, das Tor zum größten österreichischen Skigebiet: dem wilden Kaiser.

In Gedanken schon auf dem nächsten Gipfeln der Chiemgauer Alpen, führt der Abstieg erst einmal zur Maisalm. Auf der Terrasse der Familie Dräxl schmeckt der Russ und das Radlermaß besonders erfrischend. Füße hoch und Sonne genießen.

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