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Zeit der Solidarität – München ist bunt

Es ist Zeit zum Nachdenken. Die Welt hält für ein paar Sekunden den Atem an. Alles dreht sich. Sicherheiten verfliegen, Sicherheiten in der Haltung kommen. Die Menschen werden wieder politischer und gehen auf die Straße. Die Generation der Verdrossenen wurde geweckt. Nun lohnt es sich wieder Stellung zu beziehen. Lange wurden wir von den alten 68ern kritisiert, dass wir keine Meinung mehr haben, alles für selbstverständlich ansehen. Und ja – was sollte uns in der sicheren Komfortzone bewegen? Welche Aufbruchswellen sollten stark genug sein, um persönlich aktiv zu werden? Wir sind in Watte gepackt, sorgenlos aufgewachsen. Die Aufstiegschancen waren noch nie so einfach greifbar wie momentan. Bildung ist eine Selbstverständlichkeit. Der Zugang zur Zukunft ist ohne große Hindernisse. Unsere Eltern mussten sich viel erkämpfen, was für uns unsichtbar ist. Rechte stützen unser Leben, für die Menschen alles gegeben haben – unsichtbare Opfer.

Doch jetzt wird jeder Einzelne gefordert. Wir werden herausgeholt aus unserer Wattewelt. Und das ist gut so! Die Zeiten nach dem Pariser Anschlag schreien unter den Flaggen von #CharlieHebdo und #JesuisCharlie nach Freiheit. Es gilt Erkämpftes zu verteidigen – eine Meinung zu haben und auch zu zeigen. Der Weckruf ist erfolgt. Europa rückt zusammen. Stärker als je zuvor und es zeigt sich, dass Krisen die wahren Chancen bieten. Unbequeme Situationen zwingen zur Aktivität. Die Menschen gehen auf die Straße und stehen für eine offene, freie Gesellschaft ein. München ist bunt – so einfach, wie klar ist die Aussage. 20.000 ganz unterschiedliche Münchner rücken zusammen für unsere Vorstellung von einer gemeinsamen Zukunft, von einer Welt der Solidarität. Dieser Grundgedanke hält unser Europa zusammen, speist die Idee einer friedlichen Gemeinschaft. Selten wurde dieser Gedanke so stark mit Leben gefüllt, wie an den Tagen, wenn die Münchner Bürger auf die Straße gehen. #platzda #Münchenistbunt

3 Kommentare

  1. Pingback: Zeit für ein Fazit: München ist mutig, Herz zu zeigen. #refugeeswelcome | nicihood

  2. Horst3 sagt

    Bunt? Unter Bunt verstehe ich Multikulti, dazu gehören Migranten aus allen Ländern der Welt, wenn über 80% aus dem Orient kommen ist das nicht Bunt, sondern Monokulti .

    Ihr fordert Weltoffen zu sein, verachtet aber gleichzeitig eurer eigenes Land.
    Ihr fordert Toleranz, tolariert aber nicht mal das eigene Volk.
    Eine Kultur aufzubauen, ist extrem schwer, sie zu zerstören, leicht. Wir werden hier bald eine islamische Horror-„Kultur“ haben, auch wenn sie noch nicht die Mehrheit haben.

    Eine Frage an die Gegendemonstranten: Wollt ihr den totalen Islam?

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