Monat: Juni 2016

Als ich vom Jahrhundert-Winter träumte

Drei Jahre ist es fast schon her. Da kam ich mit einer leisen Hoffnung nach München. Eine Hoffnung, die mich von Winter zu Winter trägt. Vielleicht weil der Winter verlässlicher ist als der Sommer. Kalt und Schnee sind in Deutschland mehr Garant, als Sonnenbrand und Hitzefrei. Diese Hoffnung ist das Bindeglied zur bayerischen Alpenmetropole. Sie hält mich hier, sie gibt mir Kraft – auch wenn die Stadt mein Herz nur bedingt berührt. Die Hoffnung nach den Bergen Es ist eine Hoffnung nach den Bergen – nach dem Winter. Nicht irgendein Winter. Ich träume von dem Jahrhundert-Winter. Es ist das Gefühl von Fliegen. Von Powder, der so luftig wie Zuckerwatte ist und mich trägt, wie eine große Welle. So leicht und doch so stabil. Wenn du jemals den süßlichen Flow des Winters gekostet hast, dann wird diese leise Hoffnung danach nie still. Es ist die Sehnsucht nach den Alpen, die einem das Herz aufgehen lässt. Die die Lungen weitet, den Atem befreit. Berge, die die Träume in die Unendlichkeit schicken und vom Powder getragen werden. Es …