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Wanderherbst in den Chiemgauer Alpen

Leichter Sonnenbrand und müde Wadln – das ist der goldene Herbst in den Bergen. Solange das Wetter noch mitspielt, steht am Wochenende frische Luft in den Chiemgauer Alpen auf dem Plan. Schon in der Früh wird das Vesper in den Rucksack gepackt und die Wanderschuhe geschnürt. Genügend Proviant stärkt für jede Wanderroute. Binnen einer Stunde gehts mit der Bahn von München Richtung Salzburg. Ausstieg ist der Kurort Prien am Chiemsee. Von da ist es nur noch ein Katzensprung nach Aschau. Von der oberbayerischen Gemeinde bei Rosenheim startet die Herbstwanderung. Ziel ist der Gipfel der Kampenwand auf 1.669 Metern. Der gezackte Gipfelgrat in den Chiemgauer Alpen ist schon von Weitem zu erkennen. Wie ein Hahnenkamm ragt das Felsmassiv aus der Landschaft. Gerade bei Kletterfreunden ist der Aussichtsgipfel Kampenwand beliebt. Diverse Routen in allen Schwierigkeitsgraden führen vor allem an der Südseite ans größte bayerische Gipfelkreuz. Neben den Kletterern zieht es auch zahlreiche Mountainbiker und Gleitschirmflieger in die Chiemgauer Berge. Die Gebirgsgruppe der nördlichen Kalkalpen sind vor allem auch im Winter durch die liebliche Landschaft für Tourengeher interessant. …

Wenn Freunde laden. Pfingsten in Oberammergau

Wenn Freunde laden, dann schlägt man das nicht aus. Ziel ist am heißen Pfingstwochenende das malerische Oberammergau. Sonne, blauer Himmel und die Bergluft ziehen ins oberbayerische Umland. Während in der Alpenstadt die Grantler schwitzen, wandert sichs im Ammertal entspannt. Bekannt ist der knapp 5.000 Einwohner starke Ort durch die Passionsspiele. Alle zehn Jahre stellt die ganze Dorfgemeinschaft die letzten fünf Tage im Leben Jesus auf der großen Bühne dar. Privilegiert zum Mitspielen sind nur die nachweislich in O´gau Geborenen oder seit zwanzig Jahren Ansässigen. Für dieses Spektakel wird bei den Einheimischen schon mal ein Sabbatjahr eingelegt. Schließlich pilgern Neugierige von allen Ecken der Welt in die kleine bayerische Gemeinde. Überall an den Häusern und Geschäften findet sich der Bezug zum erstmals 1634 nach der Pest aufgeführten Schauspiel. Die mit Lüftlmalerei verzierten Fassaden prägen das Ortsbild. Scheinbar floriert immer noch die christlich angehauchte Holzschnitzkunst. Von lebensgroßen Engeln bis hin zu Marienstatuen findet sich so einiges Kurioses in den Schaufenstern der „Herrgottschnitzer“. Nur knapp einen Kilometer Luftlinie vom Ortskern entfernt, liegt der Gipfel des Kofels. Weit ins Ettal …