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Yummy in Hamburg

Sie ist schön. Blau. Und man kann durchatmen. Die Perle im Norden hat einen kühlen Zauber inne. Im Sommer zeigt sie sich offen, die Menschen sitzen auf der Schanze oder an der Alster und genießen die Sonnenstrahlen. Im Winter ist sie in weiß gemantelt und beherbergt Winterzauber auf den kleinen Weihnachtsmärkten. Der Glühwein schmeckt genauso wie das Astra in der Pulle. Croque wie Franzbrötchen. Alles schöne Dinge, die wir hier im Süden manchmal vermissen. Und weil Hamburg toll ist, habe ich mich mal kulinarisch umgehört – wo, was, wie lecker ist. Und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Tatata.

Kostbare Zeit: Schlendern und Erkunden in der Maxvorstadt

Wie schön waren die Zeiten, als das Schlendern den Alltag bestimmte – gedankenverloren die Münchner Straßen entlang trödeln und sich, die Zeit vergessend, an den kleinen Aufmerksamkeiten erfreuen. Hatte man keinen Stress, nahm man sich die Zeit das Leben zu genießen. Mit einem heißen Kaffee einfach mal ganz spontan in der Sonne sitzen. Heute bestimmt der Uhrzeiger den Takt. Tick tack, Tick, tack…Routinen von morgens bis abends. Wie eine Dauerschleife zehrt das Münchner Berufsleben an der kreativen Gedankenlust. Jeden Morgen zur gleichen Zeit parat stehen, macht das Aufstehen auch nicht leichter. Umso öfter der gleiche Tag beginnt, desto schwerer werden die Lider, desto grauer werden die Wolken am Horizont. Wie unsichtbare Fesseln binden sich die Handgelenke an den Schreibtisch. Der Körper schmiegt sich ermattet an den Bürostuhl – Tag für Tag. Bildschirmstarre in den Augen verursacht Gedankenknoten. Ließe ich meiner Zeit freien Lauf, dann würde ich drei neue Lokalitäten in der Maxvorstadt besuchen. Ich würde meine Tasche packen und einfach losmarschieren auf der Suche nach neuen Gesichtern, Düften und Geschichten: Morso Klein aber ganz schön …

Die schwere Suche nach dem Münchner Meister-Döner

Schon fast zwölf Monate dauert nun schon die Münchner Dönersuche. Verwirrend und zugleich frustrierend ist es überhaupt in diesem Dilemma zu stecken. Wer hätte ahnen können, dass sich die Suche nach einem anständigen Dönerladen als so knifflig herausstellt. Wie in jeder deutschen Großstadt gibt es Dönerbuden en masse. Nun gut – nicht so viele wie in meiner Heimat, aber eine ausreichende Zahl, um aus der Menge eine Perle zu finden. Ehemals in Mannheim hätten die Leute laut gelacht überhaupt auf die Idee zu kommen einen schlechten Döner zu essen. Vegetarischer Yufka beim City Döner, Pide in den G-Quadraten oder lecker Baklava bei Taksim: nur bei dem Gedanken läuft schon das Wasser im Mund zusammen. Jeden Tag war es möglich lecker türkische Backwaren zu schmankerln. Zur Mittagspause gab es keine Ratlosigkeit. Wenn der Kopf leer ist und der Bauch brummt, dann schnell zum Hauptbahnhof und am Außenfenster ein Lahmacun bestellt. Statt fetter Knoblauch-Joghurt-Soße gab es über das Gemüse lecker, frischen Zitronensaft. So richtige Fehlgriffe waren nicht drin. Die Standardqualität zog sich durch alle Buden. Wie ein …