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Yummy in Hamburg

Sie ist schön. Blau. Und man kann durchatmen. Die Perle im Norden hat einen kühlen Zauber inne. Im Sommer zeigt sie sich offen, die Menschen sitzen auf der Schanze oder an der Alster und genießen die Sonnenstrahlen. Im Winter ist sie in weiß gemantelt und beherbergt Winterzauber auf den kleinen Weihnachtsmärkten. Der Glühwein schmeckt genauso wie das Astra in der Pulle. Croque wie Franzbrötchen. Alles schöne Dinge, die wir hier im Süden manchmal vermissen. Und weil Hamburg toll ist, habe ich mich mal kulinarisch umgehört – wo, was, wie lecker ist. Und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Tatata.

Ein Stück Münchner Stadtgeschichte – Café Erbshäuser

Wie die Sachertorte in Wien, so berühmt ist die Prinzregententorte in München. Sieben Schichten hauchdünner Biskuitteig sind vereint durch eine Buttercreme aus feinster Schokolade. Überzogen mit einem speziellen Fondant-Guss wird die Tortenpracht in der Konditorei Erbshäuser in der Maxvorstadt nach altem Rezept hergestellt. Der ehemalige Hoflieferant Heinrich Georg Erbshäuser kreierte 1886 zum Ehrentag von Prinzregent Luitpold, nachdem zum neunzigsten Geburtstag auch ein Park in Schwabing benannt wurde, das Münchner Backwerk. Die sieben Schichten standen metaphorisch für die sieben bayerischen Regionen des Königreiches. Trotz oder vielleicht wegen der Mächtigkeit des Gebäcks wurde die Prinzregententorte zum bayerischen Traditionskuchen. Noch heute schlemmt sich ein leckeres Stück Stadtgeschichte im Café Erbshäuser in der Glückstraße 1. Direkt hinter dem ehemaligen Palais Leuchtenberg im Westen des Odeonsplatzes, welches heute das Bayerische Staatsministerium der Finanzen beheimatet, wurde mit dem Erbshäuser 1925 eines der ersten Kaffeehäuser der Alpenstadt eröffnet.

Schnell und günstig – Gastro in München

Schnell und günstig. Gerade nach dem Bummeln wollen müde Füße wieder munter gemacht werden. Es darf nicht zu abgehoben, aber auch nicht zu deftig sein. Wo kehrt man da in der Münchner Innenstadt ein? Gar nicht so einfach. Die Altstadt platzt nur so von Brauhäusern und Haxn-Stuberln. Heftig wird man im Touristen-Nap zur Kasse gebeten. Doch Wohlwissende finden den Weg zur Pizzeria Garno am Sebastiansplatz. In einer kleinen Gasse nahe am Jüdischen Museum werden entspannt hausgemachte Pizza und Pasta aufgetischt. Italienische Urlaubsgefühle sind inklusive. In der Parallelstraße zur Sendlinger bietet das Ouci dagegen schnelle mediterrane Küche. Das Gastrokonzept gleicht der Vapiano-Kette. In einer offenen Atmosphäre wird der Gast direkt Teil des Kochgeschehens. Nur regionale Produkte landen im Restaurant am Oberanger in der Pfanne. Weist der Weg Richtung Isartor, lohnt sich ein Besuch bei Hans im Glück. Die Münchner Burger-Kette von Thomas Hirschberger, der Sausalitos Gründer, liefert neben den frischen Burgern auch noch das passende Märchen-Ambiente. Im Birkenwald schmeckt es sich doch gleich viel natürlicher. Sollte die Filiale am Isartor aus allen Nähten platzen, kann man noch …